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Der Bio-Grieche - biologisches Olivenöl - Echt Bio?

 

Der Bio-Grieche sagt:  In Bio ist der Wurm drin, im Bio-Apfel nicht (mehr).
 
Inhaltsverzeichnis
  1. Vorwort
  2. Pflanzenschutz
  3. Erklärung Pestizide
  4. Vergleich Bio - Konventionell
  5. Saisonkalender
  6. Transport-Wahnsinn
  7. Die Bio-Schwarzliste
  8. Importe aus Israel
  9. Buchempfehlung zum Thema
  10. BioFach - Die Bio-Weltleitmesse
    aktualisiert am 31.01.2012
  11. Betrug und lasche Kontrollen
News-Box

Das Dokument ist inzwischen sehr umfangreich. Damit Sie neue Einträge nicht jedes Mal lang suchen müssen, stehen diese künftig immer hier:

 

Bioladen
Bioladen
Bioladen
Bioladen

Vorwort

Der Bio-Gedanke kam von Idealisten. Hauptziel war, eine Bewegung zurück zur Natur ins Leben zu rufen, zu unterstützen und zu verbreiten. Lange galten die "Müslis", wie man die Bio-Konsumenten damals nannte, als Spinner. Aber das ist ja mit jeder neuen Erfindung so: Der Erfinder gilt solange als Spinner, bis mit seiner Erfindung Geld zu verdienen ist, danach mutiert er zum Genie. Heute ist Bio raus aus der Nische, heute ist Bio ein Milliardenmarkt mit jährlich zweistelligen Zuwachsraten. Das haben die Konzernherren, deren einziger Lebenszweck der Tanz ums Goldene Kalb ist, inzwischen auch erkannt. Auch die Bauern haben das erkannt. Und so gibt es eben jede Menge Landwirte, die Bio nicht aus Überzeugung pflegen, sondern weil das Produkt besser bezahlt wird. Ein besonders krasses Beispiel dazu kommt aus China, dem mittlerweile zweitgrößten Bio-Lieferanten der Welt: Dort wissen die Landarbeiter nicht einmal, was Bio ist. Außerdem sind dort Mischbetriebe erlaubt, das heißt, ein und dieselbe Agrarfabrik erzeugt konventionelle und Bio-Ware. Das ist nach EU-Richtlinien sogar erlaubt. Auch das Kapitel "BioFach - Die Bio-Weltleitmesse" zeigt, wohin der Hase läuft. Kurz gesagt: Der konventionelle Lebensmittelmarkt hat das Vertrauen der Verbraucher längst verloren und Bio läuft mit Siebenmeilenstiefeln in die selbe Richtung. STOPP, seit 2010 sieht es besser aus, Gott sei Dank.
Sehr gut zu meiner Sichtweise über das Bio-Business passt folgender Artikel vom 22. Februar 2006: Paradigmenwechsel mit falschen Weichen: Entwurf für neue EU-Öko-Verordnung führt zur Entwertung von Bio. [Was ein Paradigmenwechsel ist, erklärt Wikipedia.] Auch im Bereich Olivenöl weicht die EU seit Jahren die ursprünglich strengen Vorschriften auf. Und obwohl die Zeitschrift Merum ebenfalls seit Jahren (2003) auf die Mißstände hinweist, geschieht nichts. Das hat die Redaktion der Zeitschrift veranlasst, in der Ausgabe 1/2006 zusammen mit der Zeitschrift "Der Feinschmecker" ein Manifest zu erstellen, zu veröffentlichen und die EU eindringlich zum Handeln aufzufordern. Ein Erfolg darf bezweifelt werden. Erst vor kurzem hat ja die EU den amerikanischen und australischen Kunst-Billig-Weinen den europäischen Markt geöffnet und damit einen weiteren großen Rückschritt in Sachen Qualität und Transparenz für uns Verbraucher getan. Wie sich seriöse Erzeuger von Spitzenweinen und Spitzen-Olivenölen dagegen wehren können, beschreibt ebenfalls die Zeitschrift Merum. Details zum Olivenölmarkt finden Sie auf unseren Seiten über Olivenöl. Aus aktuellem Anlass müssen wir unsere Kritik an BIO noch verstärken. Ist es nicht seltsam, dass auch die großen Discounter inzwischen auf den Bio-Wachstumszug aufgesprungen sind? Nein, es ist nicht seltsam, dass gewinnträchtige Sparten von Global Playern übernommen werden und der Fachhandel successive tot getrampelt wird. Die Konsequenz zunächst ist folgende: Die Einkäufer der Discounter suchen auf dem Biomarkt intensiv nach Bioprodukten. Diese sind in den gewünschten Mengen nicht vorhanden, so dass es aktuell große Engpässe gibt. Das heisst, der Biomarkt kann die Nachfrage nicht mehr abdecken. Das Angebot mit den herkömmlichen Regelungen kurzfristig zu erhöhen, ist nicht möglich. Und schon kommt eine neue EU-Ökoverordnung im Eiltempo daher, die die bisher strengen Kriterien erheblich aufweichen soll. Merken Sie was?? Es formiert sich zwar massive Kritik der Ökoverbände gegen diese Gesetzesnovelle, aber auch deren Erfolg darf bezweifelt werden.

Die private Meinung des Bio-Griechen ist und war schon immer: Das Steuergeld-Milliardengrab EU braucht kein Mensch, den Euro auch nicht. Wenn wir Verbraucher nicht endlich aktiv werden und Billig-Bio einfach nicht kaufen, wird der Karren immer weiter in den Dreck fahren und am Ende ist BIO tot! Man könnte tausende von Beispielen hier auflisten für den aberwitzigen Blödsinn, den die EU produziert, aber ein besonders unverschämtes soll hier stellvertretend für alle stehen: Von Reifen und Mücken.

Wir wollen aber nicht nur anklagen, sondern auch Wege aus den "Krisen" aufzeigen! Deshalb gehört der Begriff "Permakultur" unbedingt hier her. Der berühmteste Vertreter dieser salopp formuliert "Zurück zur Natur Bewegung" heißt Sepp Holzer. Er bewirtschaftet den Krameterhof im Salzburger Land und hat auch zwei sehr lesenswerte Bücher geschrieben. Links: 1. Was ist Permakultur? 2. Der Krameterhof 3. Herrn Holzers Bücher


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Pflanzenschutz

So isses Geiz ist nicht geil
Plakat von Ökoland auf der BioFach 2006

Das Wort Pflanzenschutzmittel gehört aus dem Sprachschatz gestrichen, es müsste besser "Naturkiller und Umsatzsteigerungsmittel" heißen! Sicher hat selbst ein Veganer nichts dagegen, dass jede Menge sogenannte Schädlinge auf die grausamste Art und Weise gekillt werden, nur damit er jederzeit sein Grünzeug hat. Abgesehen davon, hält der Bio-Grieche auch Pflanzen für Lebewesen mit dem gleichen Existenzrecht wie alle anderen Lebewesen.

Beispiel: Die Firma Neudorff bietet ein Mittel gegen Nacktschnecken mit folgenden Worten an: "Gegen Schneckenbefall im Garten gibt es endlich ein Schneckenkorn mit einem Wirkstoff, wie er auch in der Natur vorkommt (es kommen in der Natur auch jede Menge für Menschen und andere Lebewesen tödliche Gifte vor, Kommentar Bio-Grieche): Ferramol® Schneckenkorn. Wirkungsweise:Ferramol® Schneckenkorn ist sehr attraktiv für alle pflanzenschädigenden Schnecken. Schon kurz nach der Köderaufnahme bewirkt Ferramol® Schneckenkorn einen Fraßstop. Dies führt zu einem sofortigen Schutz der Kulturpflanzen. Die Schnecken ziehen sich zum Sterben in Verstecke im Erdboden zurück und verenden dort. Die bekannten, abstossenden Schleimspuren treten nach der Anwendung von Ferramol® Schneckenkorn also nicht auf. Die Schnecken verschwinden einfach."

Ich verschwinde einfach ...

Eine interessante Seite über das Schnecken-Martyrium gibt es bei Frank's Garten, wobei gesagt werden muss, dass diese Seite sehr nützliche und "humane" Tipps bereit hält und die chemische Keule ablehnt.

Am 8. November 2006 war der Bio-Bauer und "Agrar-Rebell" Sepp Holzer in der Sendung "Leute" im ersten Programm des Südwestrundfunks (SWR1) zu Gast. Moderatorin war Petra Zundel. Diese Sendung ließ sich der Bio-Grieche natürlich nicht entgehen, und, welch ein Zufall, Herr Holzer hatte tatsächlich ein "Anti-Schneckenmittel" parat, das nicht nur die Pflanzen schützt, sondern auch die Schnecken nicht tötet !!

Petra Zundel  Sepp Holzer

Hier das Interview:
Petra Zundel: Dann sagen Sie mir mal, wie ich lenkend eingreifen kann, dass die verdammten Schnecken bei mir im Garten nicht immer die ganzen Blumen abfressen?
Sepp Holzer: Da muss man einmal immer wieder die Ursache ergründen, warum gibt es so viele Schnecken? Und wenn man jetzt eine Monokulturwirtschaft hat - Schnecken sind ja eingeführt worden mit dem Gemüse aus Spanien oder Holland, oder wo sie auch immer hergekommen sind. Diese braunen Nacktschnecken, vermehren sich massenhaft bei uns, und am leichtesten zu regulieren - in der Landwirtschaft ist es - wenn man Kuppelwirtschaft hat mit Schweinen, dann hab' ich kein Problem.
Petra Zundel: Ich will keine Schweine in meinem Garten!
Sepp Holzer: Klar, in Ihrem Garten können Sie keine Schweine halten. Jetzt können Sie aber dort vielleicht einen fahrbaren Käfig machen, worin Sie ein paar Enten oder Hühner haben.
Petra Zundel: Enten? Hühner? Will ich auch nicht.
Sepp Holzer: Das ist die Möglichkeit im Garten, in großen Gärten. Hab ich aber nur einen ganz kleinen Garten, wo ich weder Hühner noch sonst was hab', Kröten, Frösche, Molche fressen ebenfalls die Schnecken und fressen die Eier. Wenn ich einen Tümpel hab, dann ist es schon wesentlich besser. Wenn ich aber das alles nicht hab', dann gibt's noch eine Möglichkeit, dass ich jetzt ganz trockene, von einem Tischler, ganz trockene Sägespäne nehme - also biologisch unbedenklich natürlich - nicht mit Lack oder sowas- und da misch ich noch - so eins zu zehn in etwa - einen feinen Kalk oder Holzasche dazu oder gemahlenen, feinen Kalk und gebe das in eine Gießkanne - natürlich ohne Wasser - dann mach ich so nen daumendicken Streifen rund um das Beet, wo der Salat ist, wo halt die Schnecken hin wollen - muss ich zuerst natürlich frei machen, und wenn die Schnecken dann kommen, und da drüber kriechen wollen, dann nehmen sie diese staubtrockenen Sägespäne auf und das zieht denen ja den Schleim raus, und außerdem der Kalk, der Ätzkalk, der brennt ja, und die Schnecken, sowie sie jetzt mit dem in Kontakt kommen, gehn sie sofort wieder zurück nach da, wo sie hergekommen sind.

Kommentar des Bio-Griechen und Links zu diesem Interview: Es ist schon äußerst bedenklich, dass man einen Bio-Bauern, der wirklich zu 100% biologisch und an der Natur orientiert arbeitet, als Rebell bezeichnet, und dass ihm Behörden jahrelang Steine in den Weg legen !!
Links: 1. SWR1 Leute 2. Sepp Holzer

Der Wirkstoff im oben genannten Mittel der Firma Neudorff ist Eisen-(III)-Orthophosphat, der, nebenbei gesagt, auch die geschützten Weinbergschnecken tötet. Tja, und Eisen-(III)-Orthophosphat ist auch im ökologischen Landbau erlaubt! Was alles im ökologischen Landbau erlaubt ist, entnehmen Sie bitte dieser Liste: VERORDNUNG (EWG) Nr. 2092/91 DES RATES vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel. Dort finden Sie zum Beispiel auch das im Ökolandbau erlaubte Schwermetall Kupfer. Sie lesen in der EU-Ökoverordnung, welch ungeheure Mengen Kupfer pro Hektar ausgebracht werden dürfen und Sie lesen bei der Firma Lenntech etwas über die gesundheitlichen und umwelttechnischen Auswirkungen von Kupfer. Längst ist das Kupfer im Ökobereich als Pflanzenschutz in Frage gestellt und immer wieder war zu hören: "Nächstes Jahr wird das verboten". Bis jetzt ist es immer noch erlaubt. Warum wohl? Nachdem mittlerweile auch Discounter wegen des Wachstums und des guten Geschäfts Öko anbieten, hat nämlich Öko plötzlich eine mächtige Lobby! Dank dieser "Bio-Spritzmittel" ist es eben inzwischen u.a. möglich, Bio-Äpfel ohne Wurm zu produzieren und die Erträge gewaltig zu steigern. Der Wunsch des Kunden nach einer "schönen Frucht" ist die Wurzel allen Übels. Zum Glück werden im nächsten Jahr die Handelsklassen bei Obst und Gemüse abgeschafft. Bis jetzt herrscht nämlich die groteske Situation, dass es Handelsklasse I für Bio-Obst und -Gemüse gar nicht gibt! Das liegt daran, dass die Handelsklasse I, die eigentlich jeder will, dermassen strenge Vorschriften über das absolut makellose optische Erscheinungsbild beinhaltet, dass diese von Bio-Produkten gar nicht eingehalten werden können, weil da halt immer noch hie und da ein kleines Fleckchen zu finden ist.

Damit Sie verstehen, was im ökologischen Landbau alles bekämpft werden muss, hier ein kleines Glossar: Es gibt folgende "Pflanzenschutzmittelgruppen":

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Erklärung Pestizide (Alle Links in dieser Tabelle öffnen ein neues Fenster.)

Akarizid Algizid Bakterizid Fungizid Herbizid Insektizid
Milbenkiller Algenkiller Bakterienkiller Pilzkiller Unkrautkiller Insektenkiller
Molluskizid Nematizid Pestizid Rodentizid Viruzid  
Weichtierkiller Wurmkiller Überbegriff für alle Killer Nagetierkiller Virenkiller  

Sämtliche Krankheiten, der Befall durch Schädlinge (Hauptschädling: Mensch) entstehen durch Monokulturen, die es in der Natur nicht gibt. Monokulturen sind Lean-Management in der Landwirtschaft. Sie reduzieren Kosten und Arbeitsaufwand, sie industrialisieren die Produktion und steigern den Ertrag. In der Natur gibt es eigentlich nur ein Gesetz: "Fressen und gefressen werden." So kämpft also jedes Lebewesen, auch die Pflanze, um seine tägliche Nahrung, die weiß Gott nie oder nur phasenweise reichlich vorhanden ist. Es stellt sich so eine Wachstumsgeschwindigkeit ein, die der Umwelt optimal angepasst ist. Diese, üblicherweise recht geringe Geschwindigkeit sorgt auch dafür, dass die Pflanze gegenüber allen Fressfeinden (z.B. auch gegenüber sog. Schädlingen oder extremen Klimaschwankungen) möglichst widerstandsfähig ist. Wird die Geschwindigkeit durch uns Menschen erheblich beschleunigt, weil wir ja viel und vor allem schnell produzieren wollen, hat das fatale Folgen. Die Pflanze lebt scheinbar im Schlaraffenland: Sie hat immer genug zu fressen und zu saufen und wächst daher schneller und trägt mehr Früchte. ABER: Das schnelle Wachstum hat weichere, anfälligere Strukturen der Pflanze zur Folge. Die Artenvielfalt im Bodenbereich geht verloren, die Angriffsmöglichkeiten für Fressfeinde sind größer. Also muss gespritzt werden, denn die Monokultur sorgt auch dafür, dass die Fressfeinde der Fressfeinde verschwinden. Wo ist also der eigentliche Unterschied zum konventionellen Landbau? Eigentlich nur noch darin, dass weniger Schadstoffe in den Boden eingebracht werden, wobei am Beispiel Kupfer auch das nur bedingt gilt. Die schnell erzeugten Bio-Produkte schmecken meist nicht besser als die konventionellen. Sie schmecken, wie der Volksmund so treffend sagt, wässrig. Aber Hauptsache, es steht Bio drauf. Nur so war und ist es möglich, dass im Bio-Bereich und gerade dort mittlerweile ein gnadenloser Preiskampf herrscht, und die Discounter soeben dabei sind, die vielen kleinen Bio-Bauern, Bio-Fachhändler und Bio-Läden, wo noch richtig Bio produziert und gehandelt wird, kaputt zu trampeln, so wie das im konventionellen Bereich ja längst geschehen ist, und der Lebensmittelhandel von immer weniger Global-Playern beherrscht wird, und die konventionellen Bauern immer weniger Geld kriegen, was nur mit einer Vergrößerung und Industrialisierung der Höfe zu kompensieren ist. Masse statt Klasse gilt inzwischen leider auch bei vielen Bio-Produkten. Daher ist es nur konsequent, dass in der Bio-Lebensmittel-Industrie (ja, die gibt es inzwischen) den durch die Massenproduktion geschmacklosen Bioprodukten Geschmacksverstärker zugefügt werden müssen. Diese heißen dann halt nicht Glutamat, sondern Hefeextrakt. So schreibt die "Super-Bio-Webseite Schrot und Korn" über Hefextrakt: Ein Stoff ist jedoch natürlicher Weise im Hefeextrakt enthalten: der Geschmacksverstärker Glutamat. Denn bei der Autolyse der Hefe entsteht auch Glutaminsäure als Stoffwechselprodukt. Durch das beigefügte Kochsalz ist reichlich Natrium vorhanden, so dass ein Teil der Glutaminsäure als Natriumglutamat vorliegt. Lesen Sie zu diesem Thema unbedingt die Glutamatstory.

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Vergleich Bio - Konventionell

Dazu passt folgende Meldung vom 21. Februar 2007 der Webseite "Lebensmittel & Ernährung" (LME): London (aho/lme) - Teile der Bio-Landwirtschaft belasten die Umwelt stärker und tragen mehr zur globalen Erwärmung bei als die konventionelle Produktion. Dies ist einer wissenschaftlichen Untersuchung des britischen Landwirtschaftsministeriums zu entnehmen, die jetzt veröffentlicht wurde. Dies gilt laut Report unter anderem für die Produktion von Bio-Milch, Bio-Geflügel und Bio-Tomaten. Hier werden laut Studie mehr Treibhausgase produziert und Gewässer und Böden starker belastet. Auch der Energieaufwand ist nach Berechnung von Wissenschaftlern höher. Umwelt-Staatssekretär David Miliband bezeichnete "Bio" als "lifestyle choice", womit er leider recht hat.
Inzwischen gibt es den Begriff "LOHAS". Das ist ein neudeutscher Marketingbegriff, der für "Lifestyle of Health and Sustainability" steht und einen neuen Lebensstil- bzw. Konsumententyp markiert, der sich in seinem Konsumverhalten an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Einfach gesagt sind damit Leute gemeint, die das Leben genießen und dennoch - im Sinne des Umweltschutzes - ihren Teil dazu beitragen wollen, dass die Lebensgrundlagen für alle erhalten bleiben. Man spricht auch von "Neo-Ökos" einer "Biohème" oder von "strategischem Konsum". Damit ist gemeint, dass man durch bewusstes Konsumieren z. B. umweltfreundlicher Produkte den Umweltschutz oder ähnliche übergreifenden Ziele fördern will.
Häufig handelt es sich um Personen mit hohem Einkommen. In den USA sollen ungefähr 30 Prozent der Verbraucher diesem Typ entsprechen, in Deutschland etwa 15 Prozent. Man trifft Angehörige dieses Typs z. B. als "Natur- und Outdoor-Urlauber" an oder als Kunden von Biosupermärkten.
Mit der Abkehr von Fast-Food ist eine Tendenz hin zu gesünderer Ernährung gegeben, und in der Lebensmittelbranche sind Produkte, die Gesundheit, Genuss, Lebensqualität, Ökologie und Nachhaltigkeit versprechen, längst erfolgreich. Der Begriff "LOHAS" ist jedoch umstritten, da manchen Kritikern die Verknüpfung dieses postmodernen Trends mit dem Begriff der Nachhaltigkeit zweifelhaft erscheint. Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung sehen darin den Versuch, dem Konsumismus ein neues, zeitgeisttypisches Mäntelchen umzuhängen. Und wenn Sie bei www.lohas.de nachschauen, verstehen Sie sofort, dass diese Kritik berechtigt ist, denn es geht schlicht und einfach um 200 Milliarden Euro Marktpotential, sonst nichts !
Der Konkurrent des "LOHAS" ist der "LOVOS", der "Lifestyles of Voluntary Simplicity" vertritt. Statt wie jener ist er nicht postmodern, sondern postmaterialistisch ausgerichtet und grenzt sich konsequent vom Konsumismus ab. Lesen Sie die ausführliche Erklärung von "LOVOS".
Dies passt in das Bild, das auch der Bio-Grieche von der "Massenökoproduktion" hat. Und was noch viel besser dazu passt ist eine Tabelle, die der unzweifelhaft pro-Öko orientierte Bund ökologische Landwirtschaft (BÖLW) veröffentlicht hat. Die wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

Auswirkungen des Ökolandbaus auf die Umwelt im Vergleich zum konventionellen Landbau
Indikatoren ++ + 0 - - -
Boden x
Organische Substanz x
Biologische Aktivität x
Struktur x
Erosion x
Grund- und Oberflächenwasser x
Nitratauswaschung x
Medikamente und Pestizide x
Klima und Luft x
CO2 x
N2O x
CH2 x
NH3 x
Pestizide x
Betriebsmittelbilanzen x
Nährstoffbilanzen x
Energieverbrauch x
Biodiversität und Landschaft x
Pflanzenartenvielfalt x
Tierartenvielfalt x
Lebensraumvielfalt x
Landschaftliche Vielfalt x
Legende
Der ökologische Landbau ist: ++ viel besser, + besser, 0 gleich,
- schlechter, - - viel schlechter
als der konventionelle Landbau.
Abschließende Bewertung ist mit x markiert, Schattierung verdeutlicht Breite der Ergebnisse.
Ein weißes x bedeutet: Geringe Datenbasis als Bewertungsgrundlage.
Diese Tabelle kann der Bio-Grieche natürlich nicht unkommentiert lassen. Aber, damit die Sache nicht zu einseitig wird, hier der Link zur Originalseite, von der die Tabelle stammt.
Betrachten wir die Tabelle erst einmal so wertfrei wie möglich, dann sehen wir, dass der ökologische Landbau soooo viel besser auch nicht ist. Bei näherem Hinsehen, verstärkt sich dieser Eindruck. Es steht nur ganz beiläufig in der Legende, ist aber sehr bedeutsam: "Die Schattierung verdeutlicht die Breite der Ergebnisse". Mit Schattierung sind die unterschiedlichen Grüntöne gemeint. Das "x" ist natürlich meistens im positivsten Feld, aber die dunkleren Felder ziehen sich doch recht häufig auch nach rechts, das heißt, in den negativen Bereich ! Lesen Sie auch den Artikel des BÖLW zum Thema "Ökologische Lebensmittelwirtschaft zwischen Ethik und Profit – die Herausforderungen der aktuellen Marktentwicklung".

Und hier gleich der nächste "Hammer": Inzwischen ist klar, dass der im Ökolandbau zugelassene Insektenlarvenkiller "bacillus thuringiensis", der bis heute als das "Symbol des biologischen Pflanzenschutzes" bezeichnet wird, nicht nur für Insekten schädlich ist, sondern offenbar auch für Menschen. Lesen Sie den ganzen Artikel aus dem EU.L.E.n-Spiegel 5/2006

In Griechenland gibt es keine Monokulturen, sondern Millionen von kleinen Parzellen mit einer durchschnittlichen zusammenhängenden Größe von etwa 3000 Quadratmetern, das sind 30 Ar. Die Griechen haben sich nämlich bis heute erfolgreich gegen eine Bodenreform gewehrt, und es spricht nichts dafür, dass sich das jemals ändern wird. So baut jeder Landwirt auf seiner Parzelle etwas anderes an, wodurch wegen der kleinen Flächen und der großen Vielfalt eben keine Monokulturen existieren. Das ist auch das Geheimnis des guten Geschmacks, den griechische landwirtschaftliche Produkte haben, und zwar auch konventionell erzeugte!

Inzwischen ist Bio «in» und treibt die seltsamsten Blüten. Das wollen wir mit einer Liste von Bio-Frischwaren, die wir im Januar 2006 zu erstellen begonnen haben, und die laufend aktualisiert wird, veranschaulichen. Ehe Sie die Liste lesen, sollen Sie wissen, welches Obst oder Gemüse in welcher Saison natürlich wächst.

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Saisonkalender

Dazu stellen wir Ihnen verschiedene Saisonkalender vor:
(Alle Links in dieser Liste öffnen ein neues Fenster)

  1. was-wir-essen.de
  2. Foodnews Schweiz
  3. Bauernhof.de
  4. Techniker Krankenkasse
  5. Und zum Schluß, immer alles, 12 Monate im Jahr: fruit4u

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Der Transport-Wahnsinn

Ein Kilo "Bio-Obst oder Bio-Gemüse", das per Flugzeug aus Südafrika kommt, verbrennt 4,3 Liter Kerosin !!

Liebe Leser/innen dieser Seite: Der Bio-Grieche möchte die Frage, wer zuerst da war, die Henne oder das Ei, nicht neu stellen. Aber denken Sie mal darüber nach, wer für derartige Auswüchse im Bio-Bereich verantwortlich ist? Der Verbraucher oder der sogenannte Markt? Eins ist jedenfalls sicher: Wir sind ganz schön verwöhnt. Ziel dieser Seite ist nicht zuletzt, darauf hinzuweisen, dass jedes Obst und jedes Gemüse seine Jahreszeit hat, und es würde vor allem uns Bio-Konsumenten gut anstehen, diese Zeiten auch einzuhalten.

Der Bio-Grieche möchte deutlich unterstreichen, dass der Transport-Wahnsinn im Bereich konventionell erzeugter Lebensmittel noch viel größer ist, aber bei Bio-Waren ist der Widerspruch am größten. Leider nimmt der Transport-Wahnsinn weiterhin rasant zu bei bio und bei konventionell, wie diese Meldung vom aid-infodienst am 2. April 2008 zeigt.

Endlich gibt es Initiativen gegen den "Anti-Bio-Lufttransport".

Übrigens: Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, ob das Verzehren von Obst und Gemüse außerhalb seiner Saison überhaupt gesund ist?? Der Bio-Grieche glaubt: NEIN.

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Die Bio-Schwarzliste

"Frischwaren-Bio-Angebot"
Wir erweitern diese Liste jetzt nicht mehr, da sich leider nichts ändert. Sie ist weitgehend vollständig.

Frisch-Produkt Herkunftsland Saison im Hkl Transportmittel Monat
Zuckererbsen Ägypten nein Flugzeug Februar
Spitzpaprika rot (Ramiro) Israel nein Flugzeug Februar
Knollensellerie Australien nein Schiff/LKW April
Frühkartoffeln Ägypten nein Schiff/LKW April
Erdbeeren Spanien nein wahrscheinlich Flugzeug Februar
Buschbohnen Ägypten + Marokko nein Flugzeug Februar
Frische Feigen Israel eher nein Flugzeug Dezember
Zwiebeln Argentinien ja Schiff/Flugzeug? Juli
Spargel Ungarn ja LKW/Flugzeug Mai
Knoblauch Ärgentinien nein Schiff/Flugzeug? Mai
Himbeeren, Erdbeeren Spanien nein LKW Februar
Birnen Conference Holland nein LKW März
Pflaumen Argentinien ja Flugzeug Mäerz
Süßkartoffeln rot Italien nein LKW März
Mango Kamerun, Peru ja Flugzeug Februar
Birnen Williams Argentinien ja Flugzeug ? Februar
Kürbis Hokkaido rot Argentinien ja Flugzeug Februar
Sweetbite Israel nein Flugzeug Januar
Litschi Madagaskar vielleicht Flugzeug Dezember
Oregano Israel nein Flugzeug Dezember
Zitronen gelb Südafrika ja Flugzeug August
Pfifferlinge aus Wildsammlung Russland ja Flugzeug August
Mandarinen Nova Südafrika ja Flugzeug August
Orangen Navel Südafrika ja Flugzeug August
Grapefruit rot Südafrika ja Flugzeug August
Kiwi Neuseeland ja Flugzeug August
Avocado Südafrika ja Flugzeug August
Äpfel, Birnen Argentinien, Chile, Neuseeland ja Flugzeug Juni
Rotkohl, neue Ernte Spanien eher nein LKW Juni
Zuckermais Israel, Marokko eher, nein Flugzeug, LKW? Juni
Zwiebeln gelb Argentinien ja Flugzeug? Juni
Apfel Royal Gala Neuseeland ja Flugzeug Mai
Paprika rot Ägypten vielleicht Flugzeug Mai
holl. Paprika rot HK1 Holland nein!! LKW Mai
Frische Birnen Südafrika ja Flugzeug Mai
Frischer Blumenkohl Frankreich nein LKW Mai
Frischer Knoblauch Ägypten nein Schiff + LKW März
Bio-Äpfel - verschiedene Sorten Argentinien ja Flugzeug Mai
Bio-Trauben kernlos Sorten: weiß oder blau Südafrika ja Flugzeug Dezember
Basilikum Ägypten nein Flugzeug Februar
Dill, Kerbel, Minze, Oregano, Salbei Israel nein Flugzeug Februar
Kopfsalat Frankreich nein LKW Februar
Frühlingszwiebeln Italien nein LKW Februar
Radieschen Italien nein LKW Februar
Rettich rot Israel nein Flugzeug Dezember
Bundrettich rot Italien nein LKW Februar
Zucker-Erbsen Ägypten nein Flugzeug Februar
Buschbohnen Ägypten nein Flugzeug Oktober
Kohlrabi Superschmelz (Demeter) Deutschland nein LKW Februar
Kohlrabi Spanien nein LKW Februar
Kohlrabi Italien nein LKW Februar
Fenchel Spanien nein LKW Februar
Fenchel Italien nein LKW Februar
Mangold Italien nein LKW Februar
Baby-Spinat Italien nein LKW Februar
Minigurken Israel nein Flugzeug Februar
Schlangengurken Marokko nein LKW Februar
Schlangengurken Italien nein LKW Februar
Paprika gelb Spanien nein LKW Februar
Paprika rot Israel nein Flugzeug Februar
Paprika grün Spanien nein LKW Februar
Paprika rot Spanien nein LKW Februar
Chillie rot Israel nein Flugzeug Februar
Auberginen Spanien nein LKW Februar
Zucchini Italien nein LKW Februar
Tomaten Canarische Inseln nein Flugzeug Februar
Strauchtomaten Italien nein LKW Februar
Romatomaten Spanien nein LKW Februar
Cherrytomaten Israel nein Flugzeug Februar
Strauchtomaten Israel nein Flugzeug Februar
Cherrytomate am Strauch Italien nein LKW Februar
Picadilly Strauchtomaten Italien nein LKW Februar
Bananen Banafair Ecuador ja Schiff & Flugzeug Februar
Zuckerbananen Uganda ja Flugzeug Februar
Kirschen Argentinien ja Flugzeug Februar
Limetten Mexiko ja Flugzeug Februar
Wassermelone Mini Brasilien ja Flugzeug Februar
Honigmelonen Honey Dew Brasilien ja Flugzeug Dezember
Papaya Ghana ja Flugzeug Februar
Ananas Ghana ja Schiff Februar
Ananas Cayenne Uganda ja Flugzeug Februar
Maracuja Uganda ja Flugzeug Februar
Ingwer China/Uganda ja Flugzeug Februar

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Buchempfehlung zum Thema

Alles Bio oder was?
mehr Info
Obst und Gemüse ohne Gift, Milch und Fleisch von glücklichen Kühen.
Ist die Welt der Bio-Nahrung wirklich so heil, wie wir uns das wünschen? In modernen Bio-Waren aus der Bio-Lebensmittelindustrie sind jede Menge (47) Zusatzmittel erlaubt, von denen etliche höchst bedenklich sind. Zum Beispiel: Nitritpökelsalz (E250), Carrageen (E407/E407a), Zitronensäure (E330) und Hefeextrakt(=Glutamat, aber Hefeextrakt hat keine E-Nummer und muß nicht deklariert werden!). Außer diesen besonders problematischen Stoffen gibt es noch weitere Zusatzstoffe. Lesen Sie, was noch alles erlaubt ist bei zusatzstoffe-online.de. Von "Alles Bio oder was?" gibt es jetzt eine Neuauflage mit dem Titel "Der Bio-Bluff". Mehr Info dazu
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BioFach, die Bio-Weltleitmesse

Logo 2012 Bio ist auf dem Weg zum "Big Business". Nirgendwo kann man das besser beobachten als auf der BioFach in Nürnberg, die jährlich im Februar stattfindet. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, was es alles inzwischen in "Bio-Qualität" gibt. Klicken Sie auf den Link zur Weltleitmesse. Besonders hervorheben wollen wir jedoch, dass auch Bio nicht mehr ohne Geschmacksverstärker auskommt, auch nicht ohne Glutamat. Nur heißt das dann Hefeextrakt. Wußten Sie eigentlich, dass ein Bioprodukt nur zu 95% aus Biozutaten bestehen muß? Wußten Sie außerdem, dass 47 Zusatzstoffe (Details siehe Kapitel oben) bei Bio zugelassen sind? Sie wußten das nicht? Das steht alles in der EU-Bioverordnung. Dann gibt es mittlerweile jede Menge Bio aus dem Ausland, weil die deutschen Bauern zum einen schlafen, und weil zum anderen die Politik die Beihilfen zur Umstellung drastisch gekürzt hat. Die Messe zeigt zudem, dass der Bio-Boom jede Menge umstrittene Produkte hervorbringt wie Tiefkühlpizza, Puddingpulver oder Chips. Angegliedert ist die "Vivaness" als Fachmesse für Naturkosmetik und Wellness. Die Zahl der Produkte ist jedoch in diesem Jahr gesunken, was der Bio-Grieche natürlich positiv bewertet.
 
Hier eine Produktübersicht nach Kategorien
Die erste Zahl ist von 2008, die zweite von 2009, die dritte von 2010, die vierte von 2011 und die fünfte von 2012, woran man erfreulicherweise feststellen kann, dass die "Qual der Wahl" etwas kleiner geworden ist.
Produkte der BioFach
Grundnahrungsmittel, Grundstoffe (2495, 3641, 1659,1829, 1733) Obst, Gemüse (1534, 2220, 1210, 1360, 1216)
Feinkost, Reformkost, Gewürze (2957, 3986, 1969, 2247, 2077) Convenienceprodukte (1158, 1538, 816, 686, 646)
[Was ist Convenience?]
Fleisch-, Wurstwaren, Fisch (507, 682, 344, 422, 348) Milch-, Molkereiprodukte, Eier (560, 835, 518, 525, 469)
Tiefkühlkost (484, 615, 334, 366, 352) Backwaren, Süßwaren, Aufstriche (1392, 1677, 1040, 1155, 994)
Getränke (2669, 3086, 1628, 1718, 1408) Naturprodukte (813, 1054, 581, 631, 655)
Haushaltsbedarf (97, 276, Rubrik jetzt gelöscht) Sonstige Naturwaren (274, 222, 231, 278, 241)
Ökolandbau, Vermarktung (322, 684, 535, 573, 525) Medien, Dienstleister (713, 1142, 892, 879, 804)
Fair gehandelte Produkte (regional, national, international)[neu] (491) AHV - GV - Gastronomie [neu] (264)
Produkte der Vivaness
Hautpflege (465, 612, 323, 421, 391) Körperpflege (671, 826, 306, 394, 396)
Sonnenschutz, - pflege (32, 37, 27, 48, 37) Ayurvedakosmetik (18, 21, 15, 21, 11)
Haarpflege (229, 258, 142, 198, 147) Männerpflege (49, 54, 59, 69, 57)
Baby-, Kinderpflege (56, 57, 97, 103, 107) Dekorative Kosmetik (73, 114, 47, 73, 53)
Düfte, Parfüme (42, 38, 79, 77, 68) Naturprodukte (326, 626, 196, 222, 192)
Wellnessprodukte (218, 277, 180, 192, 174) Geschenke, Accessoires (33, 44, 30, 48, 46)
Bad-, Toiletteartikel (62, 65, 37, 63, 61) Drogerieartikel (104, 78, 74, 77, 72, 46)
Medien, Dienstleister (42, 113, 36, 60) Fair gehandelte Produkte [neu] (49)
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Betrug und lasche Kontrollen

Fazit

Bitte empfehlen Sie den Bio-Griechen bei Google, Facebook und Twitter, danke :-)

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