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Anti-Globalisierung

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Links zum Thema Globalisierung
Equilibrismus Die Equilibristen meinen, dass das Werk der Evolution insgesamt gut war, und sie möchten ihr Handeln darauf ausrichten, ihr möglichst wenig in ihr Handwerk zu pfuschen. Innerhalb der gemächlichen Fortentwicklung der Evolution gibt es für den Menschen immer noch genügend Handlungsspielräume für echten "Fortschritt", in dem auch das Bestehende noch Platz hat.
Wut allein reicht nicht Hannes Jaenicke möchte sich auf diesen Seiten mit den Leserinnen und Lesern austauschen, über seine Motive und sein Engagement erzählen und um Unterstützung werben. Fast jeden Tag wird es neue Artikel oder Kommentare über die Einsatzorte und Hintergrundinfos zu Texten aus dem Buch geben. Hannes Jaenicke hat viel zu sagen - und hier können alle mitreden: Sei es in den Fotoblogs der bedrohten Tierarten oder auf den Logbuchseiten der einzelnen Reisen, die Hannes Jaenicke und sein Team seit 2008 unternommen haben. Leider wird der Meinungsaustausch auf dieser Seite nicht mehr redaktionell gepflegt, so dass Sie zwar viel interessantes lesen, aber nicht mehr aktiv mitmachen können. Schade.
Logo Globalisierung ist kein Schicksal - eine andere Welt ist möglich!
Seit den Protesten in Genua im Juli 2001 für eine soziale und ökologische Globalisierung ist die globalisierungskritische Bewegung in aller Munde. 200.000 Menschen sind für soziale und ökologische Gerechtigkeit im Globalisierungsprozess auf die Straßen gegangen. Ihr Protest richtete sich gegen die weltweit wachsende soziale Ungleichheit, gegen eine Globalisierung, die nur an mächtigen Wirtschaftsinteressen orientiert ist. Mit 90.000 Mitgliedern in 50 Ländern versteht sich Attac als Teil dieser globalen Bewegung. Auch in Deutschland bildet Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von ver.di und der GEW über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen unterstützt wird. Immer mehr Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Herkunft werden in den mittlerweile über 250 Attac-Gruppen vor Ort aktiv.
Umbruch - Bildarchiv Im Supermarkt findet sich - beinahe unabhängig von der Jahreszeit - vorgeblich frisches Obst und Gemüse. Die Herkunftsländer dieser Waren variieren: Wer die Produktionskosten immer weiter senken kann, hat die Nase vorn. Die sozialen Folgen dieses "Wettlaufs nach unten" tragen in der industriellen Landwirtschaft Europas in erster Linie die ArbeitsmigrantInnen, die während der Arbeitsspitzen angestellt werden, um dafür zu sorgen, dass Europa das ganze Jahr über mit Gurken, Tomaten, Paprika und Auberginen versorgt wird.
Dieses Produktionsmodell findet seine wohl stärkste und brutalste Ausprägung an der südwestlichen Grenze Europas: In der südspanischen Provinz Almería werden unter einem riesigen Meer aus Plastik rund 3 Millionen Tonnen Treibhausgemüse für den europäischen Markt produziert. Das entspricht zehn Kilo pro Jahr für jeden und jede EuropäerIn.
Aktuelle Schätzungen gehen von mehr als 35.000 ha (das sind 350 Quadratkilometer !!) aus, die in der Region von Gewächshäusern bedeckt sind. Es handelt sich um die weltweit größte Konzentration von industriellem Gemüsebau unter Plastik.
In der Spitzenzeit, den Wintermonaten, in denen Almería mit einer durchschnittlichen Außentemperatur von 16°C und selten bedecktem Himmel kaum europäische Konkurrenz zu fürchten hat, verlassen täglich rund 1.000 Lastwagen den Süden Spaniens. Voll beladen mit Gemüse steuern sie auf Ihr Ziel zu: Supermarktketten, mehr als 2.500 Kilometer entfernt.
Das "Plastikmeer" ist selbst vom Mond aus erkennbar - und es breitet sich weiter aus. Mit riesigen Maschinen werden Terrassen in die Berghänge gegraben, um noch mehr Treibhäuser aufzustellen.
Logo Ziel der gemeinnützigen Stiftungsgesellschaft RESET ist es, das Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung zu schärfen und Spenden (Geld, Zeit und Sachmittel) möglichst effizient einzusetzen.
RESET ist für Menschen, Unternehmen und Organisationen, die gezielt und mit progressiven Methoden und Projekten für den Umweltschutz aktiv werden wollen und für mehr globale Gerechtigkeit eintreten.
www.reset.to: aktuellste und umfassendste Informations- und Aktionsplattform
Dabei setzt RESET auf einen ganzheitlichen Informations- und Aktionsansatz, welcher bereits mit dem ersten Projekt, der Plattform www.reset.to, umgesetzt wurde. www.reset.to ist bereits heute die aktuellste und umfassendste Informations- und Aktionsplattform für Umweltschutz und Humanität im deutschsprachigen Raum.
Tägliche News und kontinuierlich aktualisiertes Hintergrundwissen informieren und schärfen das Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil. Ergänzende Tipps, wie jeder selbst seinen Alltag nachhaltiger gestalten kann sowie Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen und Petitionen ermöglichen ein direktes Engagement.
Logo Lesen Sie, wie der unersättliche Fleischhunger der Industrienationen den brasilianischen Regenwald zerstört.
Neben Holzfällern, Goldsuchern und Rinderbaronen sind es nun auch die Sojafarmer, die im Amazonas zu einer Zerstörungsorgie antreten. Längst haben sie große Teile der Savanne und den Übergangswald im Bundesstaat Mato Grosso im südlichen Amazonas in ein grünes, monokulturelles Meer aus Sojapflanzen verwandelt und rücken nun Richtung Norden vor. Brasilien ist zweitgrößter Sojaexporteur weltweit und will seine Produktion verdreifachen.
Sojaschrot ist bei uns mittlerweile das wichtigste eiweißhaltige Futtermittel in der Tiermast, mit dem Millionen Schweine, Rinder, Hähnchen und Puten aufgepäppelt werden. Seit BSE steigt der Bedarf, und Brasilien ist das einzige Land der Erde, das noch riesige Flächen besitzt, auf denen die Produktion ausgeweitet werden kann - die liegen freilich im Amazonas.
Logo Phantastische Seite über die Zukunft des Planeten Erde, wenn wir so weiter machen wie bisher mit vielen Lösungsansätzen. Unbedingt reinschauen! Der Bio-Grieche möchte an dieser Stelle keine weitere Beschreibung, sondern nur ein paar Zitate präsentieren:
  1. Zukunft ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
    Chinesische Weisheit
  2. Zukunft wird nur dann möglich sein, wenn wir lernen, auf Dinge, die machbar wären, zu verzichten, weil wir sie nicht brauchen.
    Günther Grass, Nobelpreis für Literatur 1999
  3. Wenn wir uns an die Prognosen der Optimisten halten, dann wird die Welt bald so aussehen, wie uns die Pessimisten prophezeien. Wenn wir uns aber an die Warnungen der Pessimisten halten, dann kann die Welt einmal so ausschauen, wie uns die Optimisten versprechen
    Peter Chapman, Zukunftsforscher
  4. Auf dem Grabstein der Erde könnte stehen: "Jeder wollte das Beste - für sich."
    Siegfried Lenz (*1926)

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