- Alle 3,5 Sekunden stirbt ein Mensch den Hungertod, das sind ca. 31,5 Millionen pro Jahr. Daran sind die Industrienationen schuld, auch Deutschland.
- Jeden Tag werden zum Beispiel in Wien, der Hauptstadt Österreichs, 60.000 Kilo Brot vernichtet, nur weil der verwöhnte Mitteleuropäer kein Brot mehr essen will, das ein oder zwei Tage alt ist !!
- Die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelindustrie der Welt könnten 12 Milliarden Menschen ernähren.
- 6 Milliarden haben wir nur. Aber die Landwirtschaft hat inzwischen ja den lukrativeren Geschäftszweig "Biosprit" entdeckt. Also werden Millionen Hektar von Flächen, auf denen man Lebensmittel anbauen könnte, zweckentfremdet für "Ölpflanzen", weil das mehr Geld bringt. Gleichzeitig werden Millionen Hektar neu erschlossen durch die Vernichtung von lebenswichtigen Urwäldern.
- Also ist jeder, der an Hunger stirbt, eigentlich ein Mordopfer.
- Die Kolonisation hat seit Kolumbus (und natürlich schon früher) unzählige Völker ausgerottet
mit vielen Millionen Toten. Und Aufforderungen zum Völkermord stehen sogar in der Bibel, was von religiösen Eiferern gern verschwiegen oder uminterpretiert wird. Wollen Sie's nachlesen? Die entsprechenden Bibelzitate
- Ideologien, religiöser Fanatismus und Geldgier tun das noch heute.
Das alles ist ein Holocaust seit über 500 Jahren, wenn man die Völkermorde früherer Zeiten
mal "außen vor lässt".
- Trotzdem ist der abscheuliche Massenmord der Nazis an den Juden der einzige Begriff,
den man mit Holocaust verbindet.
- Brauchen den die anderen, um von sich abzulenken?
- Wir Deutschen sollen und dürfen nicht vergessen. Wir müssen wieder gut machen.
Wir müssen dafür sorgen, dass sich so etwas niemals wiederholt.
- Aber wir sind nicht die einzig Schuldigen in der Verbrechensskala der Geschichte bis heute.
- Und der Bio-Grieche hat was dagegen, dass sich zum Beispiel die "nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer" und die "Hiroshima-Bomber" und die Massenmörder von My Lai und die "der Irak hat Massenvernichtungswaffen" und die Massenmörder von Haditha (Irak, Nov. 2005) hinter uns verstecken oder sich gar zum Weltpolizisten aufspielen.
- Wir, der Papst, waren am 28. Mai 2006 in Auschwitz und haben zu Recht der unschuldigen Opfer
gedacht.
- Warum gedenken wir der anderen nicht? Hie und da mal?
- Es gibt in Deutschland "noch " keine Hungertoten, aber es gibt eine schnell wachsende Anzahl von armen Menschen und vor allem von Kindern, die nicht genug zu essen haben, und die auf von privaten Spenden finanzierte Tafelläden angewiesen sind. Diese materiell armen Menschen darf man in Deutschland aber nicht arm nennen. Auch "neue Unterschicht" darf man sie nicht nennen, denn das würden die Leute ja verstehen. Also muß ein Wort her für diese real existierende, sich schnell vergrößernde Randgruppe, das vor allem die Betroffenen selbst nicht verstehen, denn sonst könnten die sich ja diskriminiert fühlen, und Diskriminierung ist in Deutschland verboten. Dieses Wort heißt Prekariat. Es kommt von dem Wort prekär, was schwierig, misslich, bedenklich bedeutet. Das Wort Prekariat steht also für eine Gesellschaftsschicht, die sich in einer schwierigen, misslichen, bedenklichen Lage befindet. Was Kinder und Jugendliche, deren Eltern sich keine Markenklamotten leisten können, an Mobbing in den Schulen aushalten müssen, ist kriminell. Fakt ist auch, dass die zweithäufigste Todesursache nach dem Unfalltod bei Jugendlichen in Deutschland der Selbst mord ist. Darüber spricht man natürlich noch weniger gern als über die "Neue Armut". Also erfindet man auch kein Fremdwort für dieses entsetzliche Thema, sondern man schweigt es einfach tot. Das 1. Radioprogramm des Südwestrundfunks hat sich löblicherweise am 26. September 2008 dieses Themas angenommen. Die erschreckenden Zahlen vorweg: Jeden Tag sterben in Deutschland 3 Jugendliche durch Selbst mord, weitere 10 veruchen es. Das sind 1095 Tote und 3650 versuchte Selbsttötungen pro Jahr. Warum tun die Jugendlichen das? Weil sie die Hoffnung verloren haben, oder weil ihnen diese Gesellschaft keine Hoffnung mehr läßt ! Und schon sind wir wieder beim Thema Massenmord. Wenn Sie Hintergründe zu diesem fürchterlichen Drama erfahren wollen, dann hören Sie sich den Beitrag von SWR1 - Der Abend vom 26.9.2008 an. Der Name des Beitrags lautet "Das tödliche Gefühl der Leere".
Die UN-Milleniumkampagne Ziel der UN-Milleniumkampagne ist: Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der Menschen halbieren, die Hunger leiden. Wir schreiben bereits 2008. Es sind also 72% der Zeitspanne vergangen. Das Problem wurde größer, nicht kleiner ! Die weltweite Explosion der Lebensmittelpreise im April 2008 zeigt, dass die Entwicklung genau in die andere Richtung als in die beabsichtigte läuft. Die Vereinten Nationen bemühen sich also seit 18 Jahen ohne Erfolg, Geld für die hungernden Menschen aufzutreiben, aber für die asozialen, geldgierigen Manager von Banken (es gibt auch einige, wenige, sozial denkende) werden in wenigen Tagen Hunderte von Milliarden Euro den Steuerzahlern abgepresst, damit die ihren Lebensstandard halten können. Mit diesen Geldern wäre der Welthunger von einem Tag auf den anderen kein Thema mehr.Klicken Sie auf den empfohlenen Link und erfahren Sie die Gründe.
Link: UN-Milleniumkampagne Der Bio-Grieche vermutet, dass dem Ganzen ein teuflischer Plan zugrundeliegt, dessen Ziel ein gewaltiger Genozid ist. Am Ende bleiben wenige "Herrenmenschen" übrig, für die die Ressourcen des Planeten langfristig reichen. Merken Sie was? Übrigens ist der Begriff " Herrenmensch" keine deutsche Erfindung !
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